Wenn die Pizza nicht vom Holz rutschen will…

Der schönste Moment am Pizzamachen ist doch, wenn alles belegt ist und die wunderschöne Pizza mit einer gekonnten Bewegung auf den heißen Pizzastein rutscht. Dann ist außer eurer Kontrolle, ob ein perfektes Pizza-Ergebnis zu Stande kommt. Doch gestern erreicht mich eine Email von einem Fan, der genau mit diesem Schritt ein kleineres Problem hatte. Er schreibt mir:

Hallo,
Ich bin ein absoluter Fan von dem auf der www.perfekte-pizza.de Seite vorgestellten Teig. Einfach klasse. Ich habe inzwischen schon mehrmals das rezept ausprobiert. War immer prima im Geschmack. Danke für das geniale Rezept!!!
Nur ein problemchen habe ich noch. Ich bekomme den Teig nicht vom Pizzaschieber auf den Pizzastein. Er klebt. Sie schreiben ja, dass er auch am Schluss noch klebt und bemehlt werden soll. Das mache ich. Trotzdem klebt der Teig. Da müsste ich den Teig quasi auf einem Mehlbett verarbeiten.

Hätten Sie mir einen Tipp dazu?
Dar wäre Super!

Herzlichen Dank und schöne Grüsse
Ein Fan von Perfekte Pizza (echter Name von mir entfernt)

Ich fande diese Frage durchaus interessant und habe mir einige Gedanken zu dem Thema gemacht. Anbei die Antwort, die ich “einem Fan” geschickt habe:

Hallo “Ein Fan”,

ich erlaube mir ‘Du’ zu sagen, ich hoffe, das ist ok. Zunächst einmal vielen Dank für die netten Worte. Den Teig vom Holz auf den Stein zu schieben ist in der Tat einer der schwieriegsten Teile der Pizza, aber nichtsdestrotz sollte das irgendwie klappen. Folgende drei Punkte fallen mir ein:

1.) Die offensichtliche Variante wäre, vielleicht ist der Teig wirklich zu feucht. Jedes Mehl ist anders und varriert in seinem Wassergehalt von Natur aus. (Daher die Aufschrift “Gewichtsverlust durch Austrocknen möglich”. Je nachdem wie das Mehl gelagert wurde (bei dir und vorher im Supermarkt, Großhandel etc.) hat es vielleicht einen völlig anderen Wassergehalt als “mein” Mehl. Du könntest also probieren, einfach etwas mehr Mehl zu nehmen.

2.) Vielleicht rollst du den Teig zu dünn aus, bzw. der Belag ist zu schwer oder feucht. Insbesondere die Tomatensoße kann den Teig schnell durchnässen. Wenn dann noch viel Belag drauf ist, wird der ohnehin feuchte Teig regelrecht ans Holzbrett gedrückt. Du könntest also diese Eigenschaften einmal kontrollieren und beispielsweise eine wenig belegte Pizza Margharita machen. Oder einmal probeweise die Tomatensoße weglassen.

3.) Vielleicht ist der Teig zu lange auf dem Pizzaschieber. Je länger der Teig auf dem Holz bleibt, desto eher klebt er fest. Versuch also, alles optimal vorzubereiten, so dass die Zeit auf dem Holz minimiert wird. Kleiner Geheimtipp: Nach jedem Schritt (Soße, Käse, Beläge, etc.) einmal kräftig das Brett hin- und herrütteln, damit sich der Teig vollständig löst. So kann man etwas Zeit gewinnen.

Bitte schreib mir doch, ob einer der drei Tipps für dich hilfreich war.

Viele Grüße
Etienne

PS: Das ist eine sehr interessante Frage! Gibst du mir die Erlaubnis, diese Konversation in anonymisierter Form auf der Seite zu veröffentlichen?

Jetzt heißt es also abwarten, ob einer der Tipps unserem Fan geholfen hat. :) Wenn ihr noch Kommentare oder Fragen habt, immer her damit! Gerne beantworte ich auch Emails, aber wenn ihr das öffentlich macht, (z.B. beim Feedback oder über Facebook) hat jeder was davon!

Viele Grüße
Euer Etienne

Edit1: Facebook-Nutzer und Fan von Perfekte-Pizza.de “Nis” hatte noch eine gute Idee, die er auf unserer Facebook-Fanseite gepostet hat:

Ich streue immer Hartweizen grieß auf mein holzbrett – so habe ich quasi viele kleine kugellager die sich nicht durch die feuchtigkeit des teiges beeinflussen lassen.

Etienne

Etienne baut und vermarktet im echten Leben Webseiten. In seiner Freizeit kocht und isst er extrem gerne und versucht seine Kreationen oft zu perfektionieren. So war das eben auch mit der Pizza und plötzlich war perfekte-pizza.de geboren.

Etienne findet man auch auf und perfekte-pizza.de hat natürlich auch eine eigene Facebook-Seite. Wer Feedback hinterlassen will, kann das gerne in unserem Feedback-Thread tun.

21 Responses

  1. Nocheinfan! says:

    vielen Dank!
    Ich hatte oft das selbe Problem. Werde heute den Teig ansetzen und morgen dann die 3. Tips beim Backen beachten. Ich bin sehr zuversichtlich.

  2. devadeve says:

    Hallo,
    ich hatte genau das gleiche Problem und da ich den Pizzaboden gerne sehr dünn mag, musste ich mir etwas einfallen lassen. Meine Lösung sieht so aus: zuerst nehme ich ein rundes Blech (ich verwende den Boden einer Springform), ich denke es funktioniert wahrscheinlich auch mit Holz, Plastik oder einfach einem Teller…
    Dann nehme ich ein Blatt Backpapier und schneide es rund aber etwas größer als das Blech zu.. Ich lege das Blech auf das Papier und schlage die Papierränder um. Dann wird das Backpapier mit ein paar Streifen Tesa am Boden des Blechs befestigt.
    So habe ich mir einen “Pizza-Träger” gebastelt, den ich zum Transport der Pizza in den Ofen benutze. Bevor ich den Teig auf diesen Träger lege, verteile ich etwa einen Esslöffel Hartweizengriess darauf.
    So funktioniert es perfekt, auch mit dünnen Böden.

  3. Finn says:

    Ciao,
    ich verwende Hartweizengrieß statt Mehl auf dem Schieber.
    Etwas grobkörniger und deshalb bessere “Rollfunktion” 😉
    Finn

  4. Arndt says:

    Ich hatte das Problem, ich löse ihn nochmal kurz mit einem Pfannenwender bevor er auf den Stein kommt. Das klappt super hatte nie wieder Probleme. Allerdings auf Mehl darf nicht verzichtet werden.

    Vorher kann man das Brett ja ein bisschen rütteln, dann sieht man ja obs klappt oder nicht 😉

  5. Bernhard says:

    Hallo Pizzabäcker!
    Ich habe heute auch zum ersten Mal deinen Teig ausprobiert, da ich mir den Pizzaofen Ferrari G3 gekauft habe und hierfür auf der Suche nach einem tollen Teig war. Ich muss sagen, ich bin begeisert. Die fertige Pizza sah genauso, wenn nicht sogar besser als bei meinem Lieblingsitaliener aus. Ich habe mir vorher einige Videos zu dem G3 Pizzamaker angeschaut, bei keinem Video hatte der Teig eine so gleichmäßige Bräunung wie bei mir (was wohl auf dein Teigrezept zurückzuführen ist). Das Problem mit dem Pizzateig auf den Stein bekommen habe ich aber leider auch gehabt. Bei dem Pizzamaker gibt es eine sehr interessante Alternative hierzu: Es ist sozusagen eine runde Holzplatte, die in der Mitte durchgesägt ist, so, dass man den Schieber über dem Stein wegziehen kann, an den Seiten gibt es hierzu noch einige Griffe: ähnlich wie auf diesem Bild:

    http://www.amazon.de/gp/product/B001AMM08C/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B001AMM08C&linkCode=as2&tag=ppnew-21

    Mein Problem war zudem noch, die Pizza wirklich rund zu bekommen. Hätte noch 3 Fragen an dich:
    1. Kann man den Teig auch einfrieren? Habe das heute mal ausprobiert, falls du es noch nicht probiert hast, kann ich dir gerne meine Erfahrungen damit schildern.
    2. Warum nimmst du keinen G3 Ferrari Pizzamaker, wenn du doch soviel Zeit in das Zubereiten von Pizza investierst( dies soll auf keinen Fall negativ klingen, nur ich hatte vorher auch einen Pizzastein und muss sagen, mit einem Steinofen klappt die Pizza meiner Meinung nach doppelt so gut, kann aber auch an meinem Backofen liegen)
    3. Gibt es hier auch ein Forum, in dem man sich austauschen könnte oder mal Fotos von Pizzen posten könnte? Wäre bestimmt eine interessante Sache, um diese ohnehin schon Top-Seite noch besser zu machen.

    Viele Grüße und danke für deine große Mühe mit dieser Seite! Echt klasse!!!

    • perfekte-pizza says:

      1. Ja, aber man sollte ihn vorher schon 24h im Kühlschrank gehabt haben, da er nach dem Gefrieren nicht mehr wirklich aufgeht/gärt.

      2. Habe ich noch nie probiert, da ich mit dem Backofen+Pizzastein eigentlich restlos zufrieden bin.

      3. Ein Forum gibt es nicht, das wäre aber eine interessante Idee. Falls du einen Facebook-Account hast, kannst du natürlich auch auf die Facebook-Seite Bilder posten: https://www.facebook.com/PerfektePizza

      Vielen Dank für dein Lob!

      • Martin says:

        Ich möchte mich an dieser Stelle gleich zwei mal bedanken:

        Erstens natürlich bei Etienne, dem Seiteninhaber, für die tollen mit viel Herzblut erstellte Pizza-Seiten, die mich ermutigten zuhause statt einer selbstgemachten 0815 Pizza nach irgend einem der tausend Pizza-Rezepte im Internet eine PERFEKTE PIZZA zu probieren!

        Zweitens bei Bernhard für den Hinweis mit dem G3 Ferrari Pizza Maker! Ich hatte mir schon einen Pizza-Stein wie von Etienne empfohlen bei Amazon bestellt, bevor ich hier den Tipp mit dem G3 Ferrari Ofen entdeckte. Danach schaute ich mir das Ding in verschiedenen Youtube Videos an, und inzwischen kam mein Pizza-Stein bei mir an. Der Stein kostete mich bei Amazon 42 EUR, und den G3 Ferrari konnte ich für 99 EUR bei Amazon bekommen (runter gesetzt von 120 EUR). Der Stein alleine kostete also schon fast die Hälfte von dem Ofen, und den Stein muss man 30 Min. im Backofen aufheizen, während der G3 Ferrari in 10 Min. angeblich ca. 400° heiß wird (was beim Stein im Backofen ja nicht wirklich sicher zu erreichen ist).

        Nach kurzem Überlegen schickte ich den noch unbenutzten Stein zurück und bestellte den G3 Ferrari. Und was soll ich sagen? Ich habe mich seither mehrfach zu dieser Entscheidung, denn der G3 Ferrari ist einfach nur genial! Während den 10 Min. aufheizen (auf Stufe 2,5) ist die erste Pizza in Ruhe fertig gerichtet (bei vorgerichtetem Teig aus dem Kühlschrank nach 24 Std. Lagerung, versteht sich). Dann mit dem tollen geteilten Brett, das beim Ofen dabei ist, die Pizza problemlos auf dem heißen Stein platzieren, Deckel runter, auf Stufe 3 hoch drehen, und nach nur 5 Min. die PERFEKTE Pizza rausholen (nach 4 Min. aber schon nach schwarzen Flecken schauen).

        Viele (satte) Grüße,
        Martin

        • Etienne says:

          Das klingt super, ich glaube irgendwann muss ich mir auch mal so ein Gerät gönnen und hier ausführlich davon berichten!

    • Harald says:

      Offtopic:
      Ist schon ziemlich dreißt nen Amazon-Link HIER zu posten, der mit nem Useraccount verbunden, und jeder der draufklickt und das Ding kauft, bekommt dieser “Bernhard” Geld dafür… nicht OK

      Sollte vom Inhaber gelsöcht werden.

      Etienne, Danke für das tolle un wohl in zahlreichen Versuchen verbesserte Rezept, Geschmäcker gibt’s viele,
      Du scheinst mit dem Rezept viele zu einigen, Glückwunsch!

      • perfekte-pizza says:

        Hallo Harald, danke für deine Besorgnis. Der Amazon-Tag ist von perfekte-pizza.de. Die Blog-Software setzt diesen automatisch, wenn jemand hier einen Amazon-Link postet. Dies dient zur Finanzierung der Webseite (Server, Traffickosten und ein kleines bisschen auch meine Zeit) 😉

  6. Bernhard says:

    Achja, das mit einem Pizzamaker würde auch positiv die Kosten pro Pizza senken, da dieser nur 10 Minuten aufgeheizt werden muss und einen viel kleineren Garraum als ein normaler Backofen hat. Und du hattest ja geschrieben, dass ein guter Pizzastein so 20-30 € kosten sollte, der G3 würde mit 84 € (mein Kaufpreis) “nur ” 50 € mehr kosten. Würd mich freuen, wenn ich da mal eine Meinung von dir zu bekomme. Hoffe, es ist in Ordnung, dass ich dich duze und diesen Comment jetzt einfach mal unter deinen letzten Post gesetzt habe. Viele Grüße, Bernhard

    • Martin says:

      @Bernhard: Der Seiteninhaber (perfekte-pizza) hat sich doch zu Deinem Tipp mit dem G3 Ferrari geäußert. Ich zitiere:

      “2. Habe ich noch nie probiert, da ich mit dem Backofen+Pizzastein eigentlich restlos zufrieden bin.”

      Gruß,
      Martin

  7. Joachim says:

    Ja und ich habe auch ein solches Problem, dass es mir nicht gelingt elegant die Pizza in meinen Holzbackofen zu befördern.
    Nun überlege ich ob ich die Pizza ohne Belag vorbacken soll.
    1 min würde bei mir und den 300 Grad reichen damit ich einen stabilen Boden habe. Hat denn dies schon jemand versucht?
    LG
    Joachim

  8. Alex says:

    Hallo, ich hatte auch immer das Problem mit dem klebenden Teig. In meiner Wut hatte ich das ganze dann als Knödel an die Küchenwand geschmissen….Durch einen Pizzakurs bei einem Profi weiß ich nun, dass viele Pizzabäcker anstelle Mehl Hartweizengrieß zum Ausrollen verwenden. Seit dem rutscht jede Pizza, auch wenn mehr an Soße und Belag drauf ist, auf den Pizzastein. Natürlich sollte die Zeit zwischen Pizza belegen und in den Ofen schieben so kurz wie möglich sein. Gutes Gelingen….

  9. pizza noob says:

    Vielen Dank für das Teig Rezept, es ist eine Erleuchtung. Wir hatten mit der ersten Pizza aber auch das Problem, dass sich der Teig auf dem Weg in den Backofen festklammerte. Wir hatten die Pizza auf einem runden Metallblech belegt und da war sie dann festgeklebt. Die zweite Pizza haben wir dann einfach auf einem mehligen Holzbrett in Ruhe belegt und dann das Metallblech mit Schwung zwischen Pizza und Holzbrett geschoben, die Pizza dann auf dem Blech mitgenommen und mit Schwung auf den Stein im Ofen rutschen lassen. Die Pizza war so nur acht Sekunden oder so auf dem Metallblech und in der Zeit klebte sie darauf nicht fest.
    Superlecker, hat toll geschmeckt! Und das trotz Ober- und Unterhitze, weil ich das mit der Umluft erst später gelesen hab :-)
    Vielen Dank für die vielen guten Tipps und Rezepte.
    M.

  10. Rainer says:

    Ich hatte gestern zum ersten Mal den Teig gemacht.
    Weber Gas-Grill (Q400) auf Anschlag eine Stunde mit einem ordentlichen Pizza-Stein (kein Weber, Pizzastein4u, wenn die Werbung erlaubt ist).
    Der Teig war Weltklasse in Konsistenz und Geschmack!

    Einziges Problem, den Teig in Form zu bringen. Die erste Pizza hat wohl 15 Minuten gebraucht, die zweite ging etwas schneller. Ich bin dann aber auf das ordinäre Nudel-Holz umgestiegen und auch das ging Weltklasse (mit hilfreichen Tipps von Mama, die zu Gast war :).

    Super Tipp mit dem Hartweizengriess. Hört sich logisch an und werde ich das nächste Mal versuchen.
    Mein Pizza-Italiener hat auch immer “unter” dem Teig so ein brösliges und leicht salziges Etwas. Den muss ich das nächste Mal Fragen, was das genau ist. Das dient wohl auch dem Zweck des “Klebens” und bringt geschmacklich – für mich zumindest – nochmal eine Klasse zusätzliche.

    Tipps 2 und 3 von dir habe ich rein gefühlsmäßig schon beherzigt und spontan würde ich sagen, das ist absolutes Muss. Nicht zu lange an einer Stelle und v.a. nicht mit Teig.

    Danke für die Super-Seite, das tolle Rezept und die hilfreichen Blog-Einträge und viele Grüße
    Rainer

  11. Markus says:

    Hallo,

    ich backe meine Pizza auf einem Weber Grill.

    Mein Tip ist, den Teig vor dem Belegen einmal kurz anbacken, heisser Stein und dann nur gaaaanz kurz, das er etwas fest wird von unten, dann gibt es keine Probleme mehr…

  12. Juergen Paasch says:

    Hallo,

    auch von mir einen grossen Dank fuer das grossartige Rezept des perfekten Pizzateigs. Ich war bislang immer der Meinung, dass man fuer eine perfekte Pizza einen richtigen heissen Pizzaofen benötigt, aber das meochte ich durch Ihren Teig relativieren.
    Allerdings habe auch ich ein kleines Problem: Wenn der Teig 24 Stunden oder laenger im Kühlschrank gelagert hat und ich dann den Pizzateig formen möchte, habe ich das Problem, dass sich der Teig immer sehr stark zusammenzieht. So wird auf einem Teig mit guten 35 cm Durchmesser wieder ein Teig von gerade mal 25 cm.
    Was mache ich da flasch. ich tippe drauf, dass der Teig noch zu feucht ist und ich mehr Mehl benötige. Ist das korrekt?

    Beste Gruesse und nochmals vielen Dank
    Juergen

  13. Hardy says:

    Hallo,
    Ich habe mir in Spanien einen richtigen Steinofen gebaut. Mehr dazu auf meiner Homepage. Mittlerweile ist er fertig und ich habe als erstes Pizza darin gemacht.
    Habe mehrere Teige ausprobiert und bin zuletzt bei dem Teig von “Perfekte-Pizza” gelandet. Er schmeckt nicht nur sagenhaft, sondern ist auch einfach herzustellen und zu bearbeiten.
    Mit dem “vom Holzbrett” gehen hatte ich bei meiner 1. Pizza auch Probleme. Es waren wohl alle Fehler auf einmal die ich machen konnte und somit landete mit einem kraftvollen Schwung mit dem Einschießer Schinken und Co auf der heißen Steinplatte.
    Meiner Meinung nach hilft:
    Das Holzbrett muß großzügig mit Mehl (manche verwenden sogen. Doppelgriffes) bemehlt werden.
    Der Belag sollte zügig aufgebracht werden und das zwischendurch mal rütteln ist sicher auch hilfreich.
    Dann hat es geklappt und ich habe die tollsten Pizzen gebacken, die ich jemals gegessen habe.
    Danke für diese Seit und die daraus resultierenden Infos.
    Hardy

  14. asdf says:

    hallo,

    einfach den Teig wie gewohnt ausrollen und ihn anschließend auf ein Backpapier legen. Dann belegen und mit Hilfe des Pizzaschiebers (ich nehme einfach ein Stück Karton), mit dem Backpapier auf den Pizzastein legen. Nach weniger als 1 Minute lässt sich das Backpapier ganz einfach raus ziehen. Meiner Meinung nach die mit Abstand einfachste Methode, die nie Misslingen kann. Falls die Pizza gleich vom Backpapier rutscht gehts natürlich auch so 😉

  15. Patrick says:

    Hallo,

    ich hatte das Problem auch.
    Der doch recht weiche und feuchte Teig wollte schon mal gar nicht richtig von der Arbeitsplattte auf den Holzschieber.
    Also habe ich erst mal etwas mehr Mehl am Schluß hinzugegeben um den Teig nicht ganz so feucht zu haben und mehle die Unterseite richtig gut ein. Zudem habe ich mir einen Schieber aus Aluminium gebaut. Da das Aluminium nur ca. 2 mm stark ist, kommt man auch besser unter den Teig. Mit kurzen ruckartigen Bewegungen bringe ich ihn dann auf den Stein im Holzbackofen.
    Zur Temperatur wollte ich nur noch sagen, das ich einen Flammkuchen locker bei ca. 300 C° im Holzbackofen backen kann. Die Pizza hingeben wird bei dieser Temperatur unten schwarz. Die optimale Lufttemeratur liegt bei mir so zwischen 220 C° und 250 C°. Da es ein Holzbackofen ist mit getrenntem Feuer und Backraum, liegt die Feuerstelle unter der Backfläche und somit ist der Stein sicherlich auch noch heißer als die Lufttemperatur. Mehr Temperatur ist also nicht immer besser, man muss er Austesten.

    Ansonsten bin ich froh das Rezept hier gefunden zu haben. Meine ganze Nachbarschaft hat gemeint, das ist die geilste Pizza die sie je gegessen haben.

    Gruß
    Patrick

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